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23. Januar 2026

Bankencasting für SpaceX: Wer holt sich den Mega-IPO?

SpaceX
Foto: depositphotos.com / wirestock_creators

Bevor bei SpaceX überhaupt eine Aktie über den Tresen geht, läuft offenbar schon das Bankencasting – und zwar mit den ganz dicken Namen. Die „Financial Times“ berichtet, dass Elon Musks Raumfahrtfirma für einen möglichen Börsengang vier US-Großbanken auf der Shortlist hat: Bank of America, Goldman Sachs, JP Morgan und Morgan Stanley. „Shortlist“ heißt in dem Fall: engere Auswahl, aber noch kein Deal – endgültige Entscheidungen seien demnach nicht gefallen.

Und natürlich sagen alle erstmal: nichts. Weder SpaceX noch die genannten Banken reagierten laut Bericht auf eine Bitte um Stellungnahme. Das kann man als Standard-Reflex lesen, wenn hinter verschlossenen Türen noch um Rollen, Einfluss und Gebühren gefeilscht wird. Reuters hatte schon im Dezember gemeldet, Morgan Stanley gelte wegen der engen Musk-Drähte als Favorit für eine Schlüsselrolle.

Rekordjagd mit Ansage

Die Dimension, die hier mitschwingt, ist kein Kleinkram. Laut „Financial Times“ könnte der IPO – das ist der erstmalige Verkauf von Aktien an der Börse, also der Schritt vom Privatclub zum öffentlichen Parkett – den bisherigen Rekord schlagen: Saudi Aramco 2019. Aramco sammelte damals rund 29 Milliarden US-Dollar ein.

Die spannende Frage ist jetzt: Wird aus diesem Banken-Kreis bald ein konkreter Fahrplan – oder bleibt es erstmal bei einem Machtpoker ohne Datum? Schon die Besetzung der Top-Posten wäre ein ziemlich klares Signal, wie ernst SpaceX den Börsengang wirklich meint und wie schnell das Thema vom Flurfunk zur Realität werden kann.