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XRP-Prognose von 210 US-Dollar würde Marktkapitalisierung von 13,26 Billionen US-Dollar erfordern
Krypto4 Min. Lesezeit

XRP-Prognose von 210 US-Dollar würde Marktkapitalisierung von 13,26 Billionen US-Dollar erfordern

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Ein Anstieg auf 210 US-Dollar würde eine Wertsteigerung um rund 15.931 Prozent bedeuten und bei etwa 63,13 Milliarden XRP im Umlauf eine Marktkapitalisierung von rund 13,26 Billionen US-Dollar ergeben.
  • XRP wäre bei 210 US-Dollar etwa 7,9-mal so wertvoll wie Bitcoin und käme auf das 2,7-Fache der Apple-Bewertung von aktuell rund 4,95 Billionen US-Dollar.
  • Das bisherige Allzeithoch von XRP liegt bei 3,65 US-Dollar, erreicht am 17. Juli 2025.
  • Trotz mehrerer Ripple-Ankündigungen zwischen dem 6. und 15. Oktober 2026 setzte sich der Kursrückgang von XRP fort.
  • Seit Jahresbeginn summierte sich der Rückgang auf 27,3 Prozent, über ein Jahr gerechnet verlor die Digitalwährung 44,8 Prozent an Wert.
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Der Krypto-Analyst Crypto Captain löste mit einer Preisprognose für XRP eine kontroverse Debatte aus: Die Digitalwährung solle noch vor Ende 2026 auf 210 US-Dollar steigen. Grundlage dieser Einschätzung sei ein makroökonomisches Megaphon-Muster, das sich seit Anfang 2024 bilde, sowie ein starkes institutionelles Interesse. Doch die Prognose stößt auf erheblichen Widerstand – nicht nur aus der XRP-Community, sondern auch bei einer nüchternen Betrachtung der Zahlen.

Die Mathematik hinter der 210-Dollar-Prognose

Am 21. Oktober 2026 notierte XRP bei rund 1,36 US-Dollar. Ein Anstieg auf 210 US-Dollar würde eine Wertsteigerung um rund 15.931 Prozent bedeuten – der Kurs müsste sich also etwa um das 160-Fache erhöhen. Bei der aktuell im Umlauf befindlichen Menge von etwa 63,13 Milliarden XRP ergäbe sich daraus eine Marktkapitalisierung von rund 13,26 Billionen US-Dollar.

Zum Vergleich: Bitcoin, die größte Kryptowährung, bringt derzeit eine Marktkapitalisierung von 1,68 Billionen US-Dollar auf die Waage. XRP wäre bei 210 US-Dollar damit etwa 7,9-mal so wertvoll wie Bitcoin. Auch etablierte Technologiekonzerne würden in den Schatten gestellt: Apple, eines der wertvollsten Unternehmen der Welt, wird aktuell mit rund 4,95 Billionen US-Dollar bewertet – XRP käme auf das 2,7-Fache dieses Werts.

Bezieht man das theoretische Maximum von 100 Milliarden XRP ein, die laut Protokoll jemals existieren können, läge die vollständig verwässerte Bewertung bei 21 Billionen US-Dollar. Diese Zahlen werfen die zentrale Frage auf: Gibt es eine nachvollziehbare Begründung dafür, warum Käufer bereit sein sollten, den im Umlauf befindlichen Bestand mit 210 US-Dollar je Token zu bewerten?

Historischer Kontext: Das Allzeithoch von 3,65 US-Dollar

Das bisherige Allzeithoch von XRP liegt bei 3,65 US-Dollar, erreicht am 17. Juli 2025. Zu diesem Zeitpunkt hätte die Marktkapitalisierung bei der heutigen Umlaufmenge etwa 230,4 Milliarden US-Dollar betragen. Selbst dieser Wert erscheint verglichen mit der 210-Dollar-Prognose bescheiden.

Die jüngere Kursentwicklung zeigt ein anderes Bild: In den vergangenen 24 Stunden vor dem 21. Oktober 2026 legte XRP zwar um 4,7 Prozent zu, doch über längere Zeiträume dominieren Verluste. Im Vergleich zum Vormonat stand ein Minus von 12,9 Prozent zu Buche, seit Jahresbeginn summierte sich der Rückgang auf 27,3 Prozent. Über ein Jahr gerechnet verlor die Digitalwährung 44,8 Prozent an Wert. Im Oktober schwankte der Kurs zwischen 1,25 und 1,56 US-Dollar. Anfang des Monats, am 6. Oktober, notierte XRP noch bei etwa 1,50 US-Dollar, was einem Rückgang von rund 12,7 Prozent bis zum 19. Oktober entspricht.

Institutionelle Entwicklungen bei Ripple – ohne Preiseffekt

Zwischen dem 6. und 15. Oktober 2026 verkündete Ripple, das Unternehmen hinter der XRP-Technologie, fünf institutionelle Neuigkeiten. Diese betrafen Bereiche wie Brokerage, Verwahrung, Tokenisierung, Stablecoin-Abwicklung und Derivate-Zugang. Konkret kündigte Ripple Prime Brokerage-, Clearing- und Finanzierungsdienste für Fonds an, die von Brevan Howard verwaltet werden – einer Investmentgruppe mit etwa 35 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen. Standard Chartered führte zudem eine institutionelle Verwahrung für RLUSD ein, einen auf dem XRP Ledger ausgegebenen Stablecoin. Insgesamt wurde ein institutionelles Aktivitätsvolumen von 591 Millionen US-Dollar hervorgehoben.

Trotz dieser Ankündigungen setzte sich der Kursrückgang von XRP fort. Analysten wiesen darauf hin, dass Ripples Expansion nicht automatisch eine gestiegene Nachfrage nach XRP bedeute. Die Zahl von 35 Milliarden US-Dollar beschreibe das verwaltete Vermögen der Investmentgruppe, nicht das in XRP investierte Kapital. Ripples Partnerschaften signalisierten zwar eine breitere Akzeptanz der Technologie, doch die jüngsten Meldungen schlugen sich nicht in Kursgewinnen nieder.

Marktstimmung und alternative Prognosen

Eine Analyse der Marktstimmung ergab, dass 52,93 Prozent der Händler eine ausgeglichene Position halten. Andere Preisprognosen für 2026 fallen weitaus moderater aus: Eine Ripple-Prognose geht davon aus, dass XRP im Laufe des Jahres 2026 zwischen 0,96 und 1,83 US-Dollar gehandelt wird – ein Spektrum, das deutlich unter der 210-Dollar-Marke liegt.

Kritische Einordnung der Prognose

Die 210-Dollar-Prognose stellt hohe Anforderungen an die Glaubwürdigkeit. Eine Bewertung in dieser Größenordnung müsste durch nachvollziehbare Argumente gestützt werden, warum Marktteilnehmer bereit wären, den umlaufenden Bestand mit diesem Preis zu bewerten. Die Skepsis wird dadurch verstärkt, dass XRP trotz mehrerer Ripple-Ankündigungen in den vergangenen Wochen an Wert verlor. Die zentrale Herausforderung für die Prognose liegt nicht in Ripples Geschäftsentwicklung, sondern im arithmetischen Test: Lässt sich eine Marktkapitalisierung von 13,26 Billionen US-Dollar rechtfertigen?

Die Reaktionen aus der XRP-Community fallen zwiespältig aus. Während einige Anleger auf langfristiges Wachstum setzen, dominiert bei vielen die Kritik an unrealistischen Kurszielen. Die 210-Dollar-Prognose bleibt vorerst eine mathematische Übung – ohne belastbare Begründung dafür, wie eine derart massive Neubewertung zustande kommen könnte.

Quellen

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