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Trump-Regierung plant neue Zoll-Welle auf Halbleiter: Diese Chip-Aktien sind betroffen
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Trump-Regierung plant neue Zoll-Welle auf Halbleiter: Diese Chip-Aktien sind betroffen

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Die Trump-Administration kündigte am 7. August 2025 Zölle von 100 Prozent auf importierte Halbleiter an, gewährte jedoch Ausnahmen für Unternehmen mit US-Produktionsverpflichtungen.
  • Apple reagierte mit einer 100-Milliarden-Dollar-Zusage für US-Fertigung und erweiterte seine Gesamtverpflichtung auf 600 Milliarden Dollar über vier Jahre, um Exemption-Status zu erhalten.
  • Apples Partner produzierten 2025 über 19 Milliarden Chips für Apple-Geräte; das Unternehmen plante die Direkteinstellung von 20.000 Mitarbeitern in den USA.
  • Trotz Ausnahmestatus rechnete Apple mit Zollkosten von 1,1 Milliarden Dollar im Quartal nach der Ankündigung im August 2025.
  • Nvidia erhielt im April 2025 ebenfalls eine Befreiung von den Trump-Zöllen, ohne dass konkrete Fertigungsverpflichtungen öffentlich dokumentiert wurden.
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Die Trump-Administration kündigte am 7. August 2025 Zölle von 100 Prozent auf importierte Halbleiter an – eine der aggressivsten Handelsmassnahmen in der jüngeren US-Geschichte. Zeitgleich reagierte Apple-Chef Tim Cook mit einem 100-Milliarden-Dollar-Bekenntnis zur US-Fertigung, das dem Konzern Exemption-Status verschaffte.

Zollstrategie mit gezielten Ausnahmen

Die angekündigten Halbleiter-Zölle ergänzten eine bereits im Frühjahr 2025 implementierte Zollwelle. Bereits im April 2025 hatte die Trump-Regierung Zollsätze zwischen 10 und 50 Prozent auf Waren von Dutzenden Handelspartnern verhängt. Smartphones, Computer und weitere Elektronikprodukte waren von den reziproken Zöllen ausgenommen worden – eine Massnahme, die Technologieherstellern zunächst Entlastung verschaffte.

Die neue Halbleiter-Offensive zielte auf eine andere Ebene der Supply Chain. Trump formulierte jedoch eine klare Ausnahmeregelung: Unternehmen, die in den USA fertigen oder sich dazu verpflichten, sollten von den Zöllen befreit werden. Diese Regelung schuf eine Zweiklassengesellschaft unter Chip-Abnehmern.

Apple sichert sich durch Milliarden-Investment ab

Apple kündigte am 6. August 2025 – einen Tag vor der offiziellen Zoll-Ankündigung – ein 100-Milliarden-Dollar-Programm für US-Fertigung an. Die Massnahme erweiterte Apples Gesamtverpflichtung für vier Jahre auf 600 Milliarden Dollar. Der Zeitpunkt war strategisch gewählt: Die kritische September-iPhone-Präsentation und das anschliessende Weihnachtsgeschäft standen bevor.

Das sogenannte American Manufacturing Program (AMP) umfasst Partnerschaften mit Corning, Texas Instruments, Samsung und Taiwan Semiconductor Manufacturing. Apples Partner produzierten 2025 über 19 Milliarden Chips für Apple-Geräte. Das Unternehmen plante, direkt 20.000 Mitarbeiter in den USA einzustellen, vorwiegend in Forschung, Entwicklung, Chip-Design und KI-Entwicklung.

Fertigungsstätten entstanden in Arizona, Texas, Kentucky und North Carolina. Ein 500-Millionen-Dollar-Vertrag mit MP Materials sicherte die Belieferung mit Seltenerd-Magneten für fortschrittliche Komponenten. Apple zielte auf eine durchgängige Silizium-Lieferkette in den USA ab, einschliesslich fortschrittlicher Chip-Verpackung.

Trump kommentierte Apples Engagement: "Er tätigt diese Art von Investition nirgendwo sonst auf der Welt, nicht einmal annähernd." Trotz Exemption-Status rechnete Apple mit Zollkosten von 1,1 Milliarden Dollar im Quartal nach der Ankündigung – ein Hinweis darauf, dass die Ausnahme nicht alle Kostenrisiken eliminierte.

Nvidia erhält ebenfalls Ausnahmestatus

Nvidia erhielt im April 2025 ebenfalls eine Befreiung von den Trump-Zöllen. Konkrete Details zu eigenen Fertigungsverpflichtungen oder strategischen Massnahmen des Chip-Designers wurden in öffentlichen Quellen nicht kommuniziert. Der Exemption-Status deutet jedoch auf Vereinbarungen mit der Administration hin.

Wettbewerbsverzerrung zugunsten kapitalkräftiger Konzerne

Die Zollstruktur mit Ausnahmeregelungen bevorzugt Unternehmen, die dreistellige Milliardenbeträge für Produktionsverlagerungen mobilisieren können. Apple hatte während der COVID-Pandemie fünf Jahre lang systematisch eine diversifizierte Lieferkette aufgebaut, um die China-Abhängigkeit zu reduzieren. Diese Vorarbeit verschaffte dem Konzern Flexibilität bei der Reaktion auf die Zollpolitik.

Die meisten für den US-Markt bestimmten iPhones wurden 2025 in Indien gefertigt, kritische Komponenten stammten aus globalen Quellen. Kleinere Wettbewerber ohne vergleichbare finanzielle Ressourcen oder etablierte Supply-Chain-Alternativen dürften mit höheren Compliance-Kosten konfrontiert sein.

Einordnung für Anleger

Die Zollankündigungen vom August 2025 liegen mittlerweile über ein Jahr zurück. Für Anleger im DACH-Raum stellt sich die Frage, welche langfristigen Auswirkungen sich materialisiert haben. Apple demonstrierte, dass strategische Vorausplanung und Kapitalstärke regulatorische Risiken mindern können. Die Exemption-Strategie verhinderte eine akute Belastung während des umsatzstärksten Quartals.

Nvidia profitierte ebenfalls von Ausnahmen, ohne dass konkrete Gegenleistungen öffentlich dokumentiert sind. Die Intransparenz bei Ausnahmeregelungen erschwert die Einschätzung, welche Chip-Aktien über die beiden genannten Konzerne hinaus betroffen bleiben. Anleger sollten bei Chip-Zulieferern und kleineren Halbleiterfirmen prüfen, ob US-Fertigungskapazitäten existieren oder angekündigt wurden.

Die ursprüngliche 100-Prozent-Zolldrohung wirkte primär als Verhandlungsinstrument. Die tatsächliche Umsetzung und spätere Entwicklung im Jahr 2026 sind aus den vorliegenden Quellen nicht ersichtlich. Für eine aktuelle Bewertung der Zolllage und der Betroffenheit spezifischer Chip-Aktien sind neuere Informationen erforderlich.

Quellen

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