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Nvidia-Quartalszahlen heute erwartet: Was Anleger von den Q2-Earnings des KI-Chip-Giganten wissen müssen
Aktien26. August 2026· 3 Min. Lesezeit

Nvidia-Quartalszahlen heute erwartet: Was Anleger von den Q2-Earnings des KI-Chip-Giganten wissen müssen

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Nvidia präsentiert am 26. August 2026 nach Börsenschluss die Quartalszahlen für Q2 des Geschäftsjahres 2026, wobei Analysten einen Konsens-Umsatz von 92 bis 92,2 Milliarden US-Dollar erwarten (Bloomberg und Visible Alpha, 25.-26. August 2026).
  • Das erwartete Umsatzwachstum von rund 95 Prozent im Jahresvergleich basiert auf den 26,7 Milliarden Dollar Umsatz im Vorjahresquartal Q2 FY2025.
  • Der Rechenzentrumsbereich soll mit 85 bis 87 Milliarden Dollar mehr als 90 Prozent zum Gesamtumsatz beitragen und markiert den Wandel von Nvidias früherem Gaming-Fokus zur dominierenden KI-Infrastruktur.
  • Jefferies prognostiziert für Q3 des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 108 Milliarden Dollar und sieht den Blackwell-Hochlauf bis Jahresende bei über 40 Prozent des Gesamtumsatzes (25. August 2026).
  • Analysten von Jefferies bewerten die Aktie mit 'Buy' und einem Kursziel von 300 Dollar, was ein Aufwärtspotenzial von 40 Prozent impliziert (25. August 2026).
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Nvidia legt am 26. August 2026 nach Börsenschluss die Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Analysten erwarten einen Konsens-Umsatz von 92 bis 92,2 Milliarden US-Dollar, wie Bloomberg und Visible Alpha am 25. und 26. August 2026 berichteten. Jefferies geht mit einer Prognose von 95 Milliarden Dollar noch darüber hinaus.

Die Spanne der Analystenerwartungen liegt zwischen 93 und 95 Milliarden Dollar. Verglichen mit den 26,7 Milliarden Dollar Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025 entspricht dies einem Wachstum von rund 95 Prozent im Jahresvergleich. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie (EPS) rechnet der Analystenkonsens mit 2,09 Dollar, nach 1,05 Dollar im Vorjahr.

Rechenzentrumsgeschäft dominiert mit über 90 Prozent Umsatzanteil

Der Rechenzentrumsbereich soll zwischen 85 und 87 Milliarden Dollar zum Quartalsumsatz beitragen und damit mehr als 90 Prozent der Gesamterlöse ausmachen. Diese Verschiebung markiert den Wandel Nvidias von einem Gaming-fokussierten Unternehmen zu einem dominierenden Anbieter von KI-Infrastruktur.

Ein zentrales Thema für Analysten ist der Hochlauf der neuen Blackwell-Architektur. Jefferies erwartet, dass dieser neue Produktzyklus bis zum Ende des Geschäftsjahres mehr als 40 Prozent von Nvidias Gesamtumsatz ausmachen wird. Die Fortschritte bei der Blackwell-Produktion gelten als eine der wichtigsten Kennzahlen, die Analysten während der Telefonkonferenz verfolgen werden.

Jefferies sieht Gewinnüberraschung und angehobene Prognose

Jefferies-Analyst Blayne Curtis bezeichnete die Datenlage im Vorfeld als "rock-solid" und erwartet, dass Nvidia die Konsensschätzungen übertrifft und die Jahresprognose anhebt. Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 prognostiziert Jefferies einen Umsatz von 108 Milliarden Dollar.

Das Analysehaus bewertet die Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 300 Dollar, was bei einem Kurs von rund 214 Dollar Mitte August ein Aufwärtspotenzial von 40 Prozent bedeutet. Die Kursziele der Analystengemeinde bewegen sich zwischen 275 und 325 Dollar. Jefferies begründet seine positive Einschätzung mit einer "niedrigen Bewertung und einem neuen Produktzyklus".

Hyperscaler investieren über 500 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur

Die anhaltend starke Nachfrage stützt sich auf aggressive Investitionen der größten Cloud-Anbieter in KI-Trainings- und Inferenzkapazitäten. Microsoft, Amazon, Google und Meta sollen 2026 zusammen über 500 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren, wovon ein erheblicher Teil an Nvidia fließt.

Nvidia hat laut Jefferies seine Preissetzungsmacht trotz steigender Produktionsvolumina beibehalten und die Margen stärker ausgeweitet als ursprünglich prognostiziert. Die Wall Street hat nach Angaben vom 25. August 2026 "außergewöhnlich hohe Erwartungen" gesetzt, die auf Nvidias "konsistentem Muster, Schätzungen während des gesamten KI-Booms zu übertreffen", basieren.

Risikofaktoren: Energiekosten und Wettbewerbsdruck

Jefferies identifizierte am 25. August 2026 mehrere Risikofaktoren, zu denen das Management Stellung beziehen sollte. An erster Stelle stehen Fragen zu Energiekosten im Zusammenhang mit dem Rechenzentrumsausbau, da die Nachfrage nach KI-Chips schneller wächst als die erwartete Kapazität des Stromnetzes.

Weitere Risiken umfassen:

  • Verlangsamte Implementierungsgeschwindigkeit durch "eine Reihe von Gegenwind"
  • Wettbewerb durch AMD und kundenspezifische Chip-Initiativen der Hyperscaler
  • Exportbeschränkungen nach China
  • Fragen zur Nachhaltigkeit der explosiven Wachstumsraten

Betriebskosten und Ausblick auf das Gesamtjahr

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 wird ein Anstieg der Betriebsausgaben im hohen 30-Prozent-Bereich erwartet. Bei den sonstigen Erträgen und Aufwendungen rechnen Analysten mit einem Ertrag von rund 500 Millionen Dollar, ohne Gewinne oder Verluste aus nicht marktgängigen Wertpapieren.

Die Quartalszahlen vom 26. August 2026 gelten als eines der meistbeachteten Ereignisse des Jahres an der Wall Street und als wichtiger Gradmesser für den gesamten Ausbau der KI-Infrastruktur. Die Telefonkonferenz mit dem Management wird kritische Einblicke in den Blackwell-Hochlauf, die Prognose für die zweite Jahreshälfte 2026 und die Nachhaltigkeit der Nachfrage liefern.

Quellen

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