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Nvidia erreicht $5,7 Billionen Marktkapitalisierung: Was Rekord-Buyback für NVDA-Aktionäre bedeutet
Aktien4 Min. Lesezeit

Nvidia erreicht $5,7 Billionen Marktkapitalisierung: Was Rekord-Buyback für NVDA-Aktionäre bedeutet

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Nvidia erreichte am 2. Oktober 2026 mit einer Marktkapitalisierung von $5,7 Billionen einen neuen Rekord und ist damit das wertvollste Unternehmen der Welt, rund $300 Milliarden entfernt von der ersten $6-Billionen-Bewertung in der Unternehmensgeschichte.
  • Der Verwaltungsrat von Nvidia genehmigte am 28. September 2026 ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm über $150 Milliarden – die größte einzelne Buyback-Autorisierung in der Unternehmensgeschichte, die das Gesamtvolumen auf $235 Milliarden bis Januar 2028 erhöht.
  • Die Nvidia-Aktie schloss am 2. Oktober 2026 bei rund $235,50, nachdem sie im Tagesverlauf ein Allzeithoch von $237,88 erreicht hatte und damit den bisherigen Höchststand vom Mai 2026 übertraf.
  • Nvidia verzeichnete im Quartal zum 26. Juli 2026 einen Umsatz von $96,2 Milliarden, was einem Wachstum von 106 Prozent im Jahresvergleich entspricht, wobei $89 Milliarden aus dem Rechenzentrumsgeschäft stammten.
  • Analysten schätzen, dass das vollständige Rückkaufvolumen von $235 Milliarden die Anzahl ausstehender Aktien um 4,2 Prozent reduzieren und den Gewinn je Aktie bis 2028 um rund 1,6 Prozent steigern könnte.
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Nvidia erreichte am 2. Oktober 2026 eine Marktkapitalisierung von $5,7 Billionen und überholte damit alle anderen börsennotierten Unternehmen weltweit. Die Aktie des Chipherstellers schloss bei rund $235,50, nachdem sie im Tagesverlauf ein Allzeithoch von $237,88 markiert hatte. Damit übertraf Nvidia den bisherigen Höchststand vom Mai 2026.

Der Kursanstieg erfolgte wenige Tage nach der Ankündigung des größten Aktienrückkaufprogramms in der Unternehmensgeschichte. Am 28. September 2026 hatte der Verwaltungsrat eine zusätzliche Buyback-Autorisierung über $150 Milliarden beschlossen. Zusammen mit bestehenden Programmen verfügt Nvidia nun über ein Gesamtvolumen von $235 Milliarden für Aktienrückkäufe bis zum Geschäftsjahr 2028, das im Januar 2028 endet.

Vom Gaming-Chip-Hersteller zum wertvollsten Konzern

Die Entwicklung der Marktkapitalisierung verdeutlicht das rasante Wachstum: Im August 2023 war Nvidia noch mit $1,18 Billionen bewertet. Im Juni 2024 übertraf der Konzern Apple mit einer Bewertung von $3 Billionen, und im Oktober 2025 durchbrach Nvidia als erstes Unternehmen die $5-Billionen-Marke. Aktuell fehlen dem Chipkonzern noch rund $300 Milliarden bis zur ersten $6-Billionen-Bewertung in der Unternehmensgeschichte.

Seit Jahresbeginn 2026 legte die Nvidia-Aktie um etwa 25 Prozent zu. Vom Tiefpunkt am 30. März 2026 bei $165,17 beträgt das Plus mehr als 40 Prozent. Die Marktkapitalisierung von Nvidia übertrifft mittlerweile die gesamte Kapitalisierung des Kryptomarktes, der aktuell knapp über $3 Billionen liegt.

$150-Milliarden-Buyback: Die Dimensionen im Detail

Das am 28. September 2026 beschlossene Rückkaufprogramm über $150 Milliarden ist die größte einzelne Buyback-Autorisierung in der Unternehmensgeschichte. Sie folgt auf eine Erhöhung um $80 Milliarden, die Nvidia etwa vier Monate zuvor (circa Juni 2026) angekündigt hatte. CEO Jensen Huang begründete die Entscheidung mit dem Vertrauen in die langfristige Perspektive: "NVIDIA's growth is being driven by a once-in-a-generation platform shift to AI and accelerated computing. Our cash generation gives us the capacity to invest in the technologies that advance this transformation and return capital to shareholders."

Analysten gehen davon aus, dass Nvidia mehr als $40 Milliarden jährlich bis zum Geschäftsjahr 2028 für Rückkäufe aufwenden wird. Bei 24,1 Milliarden ausstehenden Aktien und einem Kurs von rund $230 würde das Gesamtvolumen von $235 Milliarden etwa 4 Prozent des Unternehmens repräsentieren.

Erwartete Auswirkungen auf Gewinn je Aktie

Nach Schätzungen von Analysten könnte das vollständige Rückkaufvolumen von $235 Milliarden die Anzahl ausstehender Aktien um rund 4,2 Prozent reduzieren. Dadurch würde sich der Gewinn je Aktie bis 2028 um etwa 1,6 Prozent erhöhen. Ein Aktienrückkauf – auch Share Buyback genannt – bedeutet, dass ein Unternehmen eigene Aktien vom Markt zurückkauft und damit die Anzahl im Umlauf befindlicher Papiere verringert. Bei gleichbleibendem Gewinn steigt dadurch rechnerisch der Gewinn je verbleibender Aktie.

KI-Boom treibt Umsatz auf Rekordniveau

Im Quartal zum 26. Juli 2026 meldete Nvidia einen Umsatz von $96,2 Milliarden – ein Anstieg von 106 Prozent im Jahresvergleich. Das Rechenzentrumsgeschäft, in dem Nvidia GPUs (Graphics Processing Units) für den Betrieb von KI-Systemen liefert, steuerte $89 Milliarden bei. Die Chips des Konzerns wurden ursprünglich für Videospiele entwickelt, haben sich aber zum Standard für das Training und den Betrieb von künstlicher Intelligenz entwickelt.

CEO Huang fasste das Geschäftsmodell mit der Formel "Now, compute is revenue" zusammen: Die von Nvidia-Chips bereitgestellte Rechenleistung entspricht direkt den KI-Budgets der Kunden. Großkunden setzen die Hardware in enormem Umfang ein: Amazon Web Services (AWS) plant bis 2027 den Einsatz von rund einer Million Nvidia-Chips. Die xAI-Rechenzentren, die auch Anthropic beliefern, betreiben aktuell eine halbe Million Chips und planen eine Verdreifachung der Kapazität.

Am 23. September 2026 gab Supermicro bekannt, mit der Auslieferung von Server-Racks auf Basis von Nvidias neuester Plattform Vera Rubin begonnen zu haben. Jedes Rack enthält 72 Rubin-GPUs.

Bewertung im Marktvergleich

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von Nvidia auf Basis der Schätzungen für die kommenden zwölf Monate liegt bei 24. Damit notiert der Chipkonzern nur moderat über der Bewertung des S&P 500, dessen KGV bei 20 liegt. Für eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in den USA ist diese relative Bewertung vergleichsweise niedrig. Analysten vermuten, dass diese Bewertungsrelation CEO Huang bei der Entscheidung für das Rekord-Buyback beeinflusst haben könnte – die Unternehmensführung sieht demnach eine Gelegenheit, Aktien zu aus ihrer Sicht attraktiven Kursen zurückzukaufen.

Makroökonomischer Rückenwind durch schwache Arbeitsmarktdaten

Der Kursanstieg am 2. Oktober 2026 fiel zeitlich mit einem schwachen US-Arbeitsmarktbericht für September zusammen. Die US-Wirtschaft schuf nur 29.000 neue Stellen, während Volkswirte rund 90.000 erwartet hatten. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,2 Prozent. Diese Zahlen dämpften am Markt die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Federal Reserve, was Aktienkurse stützte. Der NASDAQ Composite legte am 2. Oktober um 1,19 Prozent zu, der S&P 500 gewann 0,73 Prozent.

Das Zusammenspiel aus dem Buyback-Beschluss vom 28. September und dem moderaten Inflationsdruck lieferte Nvidia zusätzlichen Rückenwind. Für Aktionäre bedeutet das Rückkaufprogramm eine doppelte Perspektive: Die Reduzierung ausstehender Aktien erhöht rechnerisch den Gewinn je Aktie, während das hohe Volumen das Vertrauen der Unternehmensführung in die künftige Entwicklung signalisiert.

Quellen

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