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Morgan Stanley hebt Nvidia-Kursziel auf 285 USD – Analysten erwarten starke Quartalszahlen
Aktien23. August 2026· 2 Min. Lesezeit

Morgan Stanley hebt Nvidia-Kursziel auf 285 USD – Analysten erwarten starke Quartalszahlen

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Morgan Stanley erhöhte am 19. Mai 2026 das Kursziel für Nvidia von 260 auf 285 USD und bestätigte das Overweight-Rating, was einem Aufwärtspotenzial von rund 26 Prozent vom damaligen Schlusskurs von 222,32 USD entsprach
  • Analyst Joseph Moore prognostiziert für das erste Fiskalquartal 2026 einen Umsatz von 79,264 Milliarden USD und einen Gewinn je Aktie von 1,72 USD, mit einem erwarteten Umsatzüberschuss von etwa 3 Milliarden USD gegenüber Konsenserwartungen
  • Nvidia sicherte sich laut Morgan Stanley Bestell- und Lieferzusagen in Höhe von etwa 95 Milliarden USD, womit ein Großteil der geplanten Auslieferungen der kommenden 18 Monate abgedeckt werden kann
  • Die Nvidia-Aktie legte in den zwölf Monaten vor Mai 2026 um rund 66 Prozent zu, während Analysten bis zu 30 Prozent Kurspotenzial vor den Quartalszahlen im August 2026 sehen
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Morgan Stanley erhöhte am 19. Mai 2026 das Kursziel für Nvidia von 260 auf 285 US-Dollar und bestätigte gleichzeitig das Overweight-Rating für den Chip-Konzern. Vom damaligen Schlusskurs von 222,32 USD entsprach dies einem Aufwärtspotenzial von rund 26 Prozent. Die Anpassung erfolgte im Vorfeld der Quartalszahlenvorlage, die Analysten als einen der wichtigsten Quartalsberichte des Jahres einstuften.

Erhöhte Umsatz- und Gewinnprognosen für erstes Fiskalquartal

Morgan Stanley hob seine eigenen Prognosen für das erste Fiskalquartal 2026 deutlich an. Analyst Joseph Moore erwartet nun einen Umsatz von 79,264 Milliarden USD – eine Erhöhung gegenüber den vorherigen 78,25 Milliarden Dollar. Beim Gewinn je Aktie (EPS) rechnet das Investmenthaus mit 1,72 USD, erhöht von zuvor 1,69 USD.

Moore prognostiziert das typische Muster eines Beat-and-Raise-Quartals: Einen Umsatzüberschuss gegenüber Konsenserwartungen von etwa 3 Milliarden USD sowie einen Ausblick, der die Konsensschätzungen um etwa 4 Milliarden USD übertreffen könnte.

Lieferkettenstrategie als Wettbewerbsvorteil

Als zentrales Argument für die positive Einschätzung nennt Morgan Stanley die Lieferkettenstrategie des Unternehmens. Laut Analyst Moore habe sich Nvidia frühzeitig Produktionskapazitäten gesichert und befinde sich dadurch in einer deutlich besseren Position als Wettbewerber. Das Investmenthaus beziffert die Purchase Commitments – also Bestell- und Lieferzusagen – des Konzerns auf etwa 95 Milliarden USD. Damit könne Nvidia einen Großteil der geplanten Auslieferungen der kommenden 18 Monate absichern.

Die explodierende Nachfrage nach KI-Chips und Rechenzentrums-Hardware im Zuge des globalen KI-Booms wird als Haupttreiber für die erhöhten Umsatz- und Gewinnprognosen genannt.

Breiter Analystenkonsens für weiteres Kurspotenzial

Die Einschätzung von Morgan Stanley steht nicht isoliert. J.P. Morgan-Analyst Harlan Sur hob im Mai 2026 sein Kursziel von 265 auf 280 USD an und bestätigte sein Kaufvotum. Analysten sahen vor den Quartalszahlen im August 2026 bis zu 30 Prozent Kurspotenzial, basierend auf Kurs-Gewinn-Verhältnissen multipliziert mit Prognosen für das Geschäftsjahr 2028.

Bereits am 25. Februar 2026 hatte Morgan Stanley das Overweight-Rating und ein Kursziel von 250,00 USD bestätigt. Die kontinuierliche Anhebung der Kursziele spiegelt die gestiegenen Erwartungen an die Geschäftsentwicklung des Chip-Herstellers wider.

Starke Aktienperformance im Vorjahresvergleich

In den zwölf Monaten vor Mai 2026 legte die Nvidia-Aktie um rund 66 Prozent zu. Die positive Kursentwicklung wurde von der anhaltenden Nachfrage nach KI-Hardware getragen, für die Nvidia als führender Anbieter von Hochleistungs-Grafikprozessoren gilt.

Die bevorstehenden Quartalszahlen werden von Marktbeobachtern mit besonderer Spannung erwartet, da sie Aufschluss über die weitere Entwicklung der KI-Investitionen und die Wettbewerbsposition des Unternehmens geben könnten.

Quellen

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