
Trump-Regierung schließt Microsoft vom PERM-Programm aus
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Kernaussagen
- Die Trump-Regierung hat Microsoft und weitere Technologieunternehmen am 8. Oktober 2026 vom PERM-Programm des Arbeitsministeriums ausgeschlossen, das Sponsoring für dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen ermöglicht.
- Vizepräsident Vance wirft Microsoft vor, das Visa-System systematisch missbraucht zu haben, indem das Unternehmen im vergangenen Jahr etwa 6.000 amerikanische Arbeitnehmer entließ, während es 6.300 ausländische Staatsbürger mit H-1B-Visa…
- Microsoft erklärt, dass 80 Prozent der rund 6.000 H-1B-Visumsanträge im letzten Geschäftsjahr dazu dienten, den Status bestehender Mitarbeiter zu verlängern oder zu ändern, nicht um neue Arbeitnehmer einzustellen.
- Die Suspendierung vom PERM-Programm erschwert die Fähigkeit großer Technologiekonzerne, internationale Fachkräfte langfristig zu binden und könnte die Personalplanung beeinflussen.
Die Trump-Regierung hat am 8. Oktober 2026 Microsoft und mehrere andere Technologieunternehmen vom PERM-Programm (Permanent Residency) des Arbeitsministeriums ausgeschlossen. Das Programm ermöglicht Arbeitgebern, ausländische Mitarbeiter für die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung (Green Card) zu sponsern. Die Suspendierung markiert eine Ausweitung der Maßnahmen gegen mutmaßlichen Visa-Missbrauch.
Vizepräsident Vance erhebt schwere Vorwürfe
Vizepräsident JD Vance, der eine Task Force zur Betrugsbekämpfung leitet, wirft Microsoft systematischen Missbrauch des Visa-Systems vor. Nach Angaben der Regierung entließ Microsoft im vergangenen Jahr etwa 6.000 amerikanische Arbeitnehmer, während das Unternehmen gleichzeitig 6.300 ausländische Staatsbürger mit H-1B-Visa beschäftigte. Im letzten Geschäftsjahr reichte Microsoft rund 6.000 H-1B-Visumsanträge ein.
Vance erklärte laut CNN: „Es gab leider kein Unternehmen in den Vereinigten Staaten, das das System mehr missbraucht hat als Microsoft." Die Regierung wirft dem Konzern vor, bei Anträgen auf dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung falsche Angaben gemacht zu haben. Microsoft habe behauptet, Positionen erforderten „hochspezialisierte" Fähigkeiten, die in den USA nicht verfügbar seien. Tatsächlich habe das Unternehmen qualifizierte amerikanische Arbeitnehmer durch ähnlich qualifizierte Einwanderer ersetzt, die zu niedrigeren Löhnen bezahlt worden seien. Vance bezeichnete dies als Betrug: „Der Betrug besteht darin, dass sie bei der Beantragung dieses Programms Angaben machen, die grundlegend illegitim und daher letztlich illegal sind."
Microsoft weist Anschuldigungen zurück
Microsoft widerspricht der Darstellung der Regierung. Das Unternehmen teilte mit, dass 80 Prozent der rund 6.000 H-1B-Visumsanträge im letzten Geschäftsjahr dazu dienten, den Status bestehender Mitarbeiter zu verlängern oder zu ändern – nicht um neue Arbeitnehmer einzustellen. Die übrigen Anträge hätten Personen betroffen, die sich bereits legal in den USA aufhielten.
„Wir zahlen unseren Mitarbeitern einige der höchsten Vergütungen im Technologiesektor, und unsere Löhne gehören zu den höchsten aller H-1B-Anträge", erklärte Microsoft. Das Unternehmen betonte zudem: „Wir bezahlen unsere H-1B-Mitarbeiter genauso wie alle anderen Mitarbeiter, die vergleichbare Arbeit leisten."
Weitere Unternehmen betroffen
Neben Microsoft traf die Suspendierung auch Adobe sowie mehrere IT-Outsourcing-Firmen. Die Regierung weitete ihre Kontrollen zudem auf J-1-Visa für Studentenaustauschprogramme aus. Das H-1B-Visa-Programm wird häufig von qualifizierten ausländischen Fachkräften genutzt, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in den USA anstreben. Wie Vance erläuterte, ermöglicht das H-1B-Visum die Einreise in die Vereinigten Staaten, während das PERM-Programm den dauerhaften Verbleib regelt.
Pikanter Zeitpunkt
Die Bekanntgabe der Suspendierung erfolgte am selben Tag, an dem Präsident Trump Microsoft-Chef Satya Nadella die National Medal of Technology and Innovation verlieh. Die Auszeichnung gilt als höchste nationale Ehrung für technologische Leistungen und würdigt herausragende Beiträge zum wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Wohlergehen der USA. Vance spielte das zeitliche Zusammentreffen der Betrugsvorwürfe mit der Verleihungszeremonie herunter.
Bedeutung für den Technologiesektor
Die Suspendierung vom PERM-Programm betrifft die Fähigkeit großer Technologiekonzerne, internationale Fachkräfte langfristig zu binden. Für Unternehmen wie Microsoft, die auf globale Talentpools angewiesen sind, könnte dies die Personalplanung erschweren. Die Maßnahme fügt sich in eine Reihe restriktiver Einwanderungspolitik der Trump-Regierung ein, die auch andere Visa-Programme unter verschärfte Kontrolle stellt.
Anleger sollten die weiteren Entwicklungen beobachten. Sollten die Beschränkungen bestehen bleiben oder auf weitere Unternehmen ausgeweitet werden, könnte dies die Rekrutierungsstrategien im gesamten Technologiesektor beeinflussen. Die langfristigen Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Wettbewerbsfähigkeit hängen davon ab, wie schnell sich betroffene Konzerne auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen können.