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Jim Cramer empfiehlt Nokia als AI-Play: Ehemalige Handy-Ikone soll vom KI-Boom profitieren
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Jim Cramer empfiehlt Nokia als AI-Play: Ehemalige Handy-Ikone soll vom KI-Boom profitieren

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Jim Cramer empfahl am 18. und 19. September 2026 die Nokia-Aktie zum Kauf und begründete dies mit einer Verdopplung der KI-Aufträge sowie verdoppelten Umsätzen im KI- und Cloud-Geschäft des finnischen Telekomausrüsters.
  • Cramer kaufte Nokia-Aktien zum 22-fachen des erwarteten Jahresgewinns, warnte aber vor einem negativen freien Cashflow von 835 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2026.
  • Der US-Börsenexperte lehnte BWX Technologies mit einem Forward-KGV von 30 als überteuert ab und demonstrierte damit Bewertungsdisziplin trotz seiner grundsätzlich bullischen Haltung zu KI-Aktien.
  • Cramers KI-Anlagestrategie für 2026 konzentriert sich auf etablierte Unternehmen, die KI zur Kostensenkung und Gewinnsteigerung einsetzen, statt auf Entwickler von KI-Infrastrukturtechnologien.
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Jim Cramer empfahl am 18. und 19. September 2026 in seiner CNBC-Sendung "Mad Money" die Nokia-Aktie zum Kauf und bezeichnete den finnischen Telekomausrüster als "geschlagene Tech-Legende der 90er Jahre", die vom KI-Boom profitieren soll. Der US-Börsenkommentator begründete seine Empfehlung mit einer Verdopplung der KI-Aufträge bei Nokia und kaufte nach eigenen Angaben selbst Aktien zum 22-fachen des erwarteten Jahresgewinns.

Verdopplung der KI-Aufträge als Kaufargument

Cramer positionierte Nokia als "AI Supercycle Winner" und verwies auf die starke Entwicklung im KI- und Cloud-Geschäft des Unternehmens. Die KI- und Cloud-Umsätze hätten sich verdoppelt, was das Forward-KGV von 22 rechtfertige, argumentierte der Börsenexperte. Zum Vergleich: BWX Technologies lehnte Cramer mit einem Forward-KGV von 30 als überteuert ab, was seine selektive Herangehensweise bei KI-nahen Bewertungen zeigt.

Nokia – einst Marktführer bei Mobiltelefonen in den 1990er und frühen 2000er Jahren – konzentriert sich heute auf Telekommunikationsinfrastruktur, insbesondere auf 5G-Netzwerkausrüstung und zunehmend auf KI-gestützte Cloud-Lösungen. Das Unternehmen wandelte sich vom Handyhersteller zum Ausrüster für Mobilfunknetze und Rechenzentren.

Negativer Cashflow als Risikofaktor

Trotz der positiven Umsatzentwicklung im KI-Bereich wies Cramer auf einen bedeutenden Risikofaktor hin: Im zweiten Quartal 2026 verzeichnete Nokia einen negativen freien Cashflow von 835 Millionen US-Dollar. Dieser Mittelabfluss stellt eine finanzielle Einschränkung dar, auch wenn das Auftragswachstum im KI-Segment stark ausfällt.

Der freie Cashflow bezeichnet die liquiden Mittel, die einem Unternehmen nach Abzug aller Investitionen zur Verfügung stehen – ein negativer Wert bedeutet, dass Nokia mehr Geld ausgibt als es einnimmt. Für Anleger ist dies ein wichtiger Indikator für die finanzielle Stabilität, besonders bei wachstumsorientierten Investments.

Strategieschwenk bei KI-Investments

Die Nokia-Empfehlung passt zu Cramers übergeordneter KI-Anlagestrategie für 2026, die er Ende 2025 vorstellte. Der Börsenexperte rückte dabei von Investments in Unternehmen ab, die KI-Infrastruktur entwickeln, und konzentrierte sich stattdessen auf "etablierte Firmen, die KI nutzen, um Kosten zu senken und Profite zu steigern". Nokia fällt in diese Kategorie als Anwender und Verkäufer von KI-gestützter Netzwerktechnik, nicht als Entwickler von KI-Grundlagentechnologien.

Am 16. September 2026 bekräftigte Cramer seine generell positive Haltung zu KI-Aktien und erklärte, er sehe keine Anzeichen für eine Verlangsamung der KI-Ausgaben. Trotz wachsender Bedenken über das Entwicklungstempo neuer KI-Modelle riet er dazu, KI-Aktien bei Marktrückgängen zu kaufen.

Bewertungsdisziplin trotz KI-Euphorie

Cramers Ablehnung von BWX Technologies am 18. September 2026 zeigt, dass er trotz seiner bullischen KI-These nicht jede Bewertung akzeptiert. Er lehnte das 30-fache des erwarteten Jahresgewinns als zu hoch ab – im Gegensatz zu Nokias 22-fachem Multiple. Die Differenzierung scheint sich an Umsatzwachstumskennzahlen zu orientieren: Nokias verdoppelte KI- und Cloud-Umsätze rechtfertigen in Cramers Logik eine höhere Bewertung als bei Unternehmen ohne vergleichbare Wachstumsdynamik.

Cramer verwaltete zum 10. September 2026 ein Portfolio mit 33 Aktien und gab für sechs davon explizite Kaufempfehlungen ab. Für einen nicht näher genannten bekannten Titel nannte er einen Einstiegskurs von "vielleicht 96 Dollar".

Marktumfeld für Tech-Aktien

Die Empfehlung erfolgte vor dem Hintergrund eines gemischten Marktumfelds: Der NASDAQ Composite notierte am 18. September 2026 bei 26.522,55 Punkten und legte um 0,39 Prozent zu, während der S&P 500 mit 7.643,13 Punkten nahezu unverändert blieb (plus 0,03 Prozent). Der DAX gab im gleichen Zeitraum 1,35 Prozent auf 25.311,5 Punkte ab.

Quellen

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